Deutsche Dogge Gina

Doggenfütterung    

Hinsichtlich der Fütterung großer Hunderassen gehen die Meinungen von Züchtern sehr oft beträchtlich auseinander.
Trotz aller Vorzüge einiger sehr guter Trockenfuttermittel, insbesondere in der Welpen- und Junghundaufzucht, würden unsere Doggen herkömmliches Hundefutter auf Grund des besseren Geschmacks immer vorziehen.
Da es in der Aufzucht von Doggen auf eine sehr genaue Abstimmung aller Futterbestandteile ankommt, sollte man in der Wachstumsphase eindeutig hochwertigen Fertigfuttermitteln den Vorzug geben.

Die tägliche Futtermenge ist abhängig vom Gewicht der Dogge, der Belastung des Hundes und von der Zusammensetzung des Futters. Sie beträgt bis zu 1000g Trockenfutter oder etwa 2 kg herkömmliches Futter täglich. Doggen sollten in der Wachstumsphase so gefüttert werden, dass ihre Rippen mit den Fingern deutlich fühlbar sind. Gelenkschäden durch Übergewicht können so vorgebeugt werden.

Für die Aufzucht von großen Hunderassen werden in den meisten Zoohandlungen Fertigfuttermittel angeboten. Erfahrungen haben gezeigt, dass das Premiumfuttermittel "Wolfsblut" ein herausragendes Aufzuchtfutter für Deutsche Doggen ist.

K-Wurf Deutsche Doggen vom Gehrensee

Foto: Kira vom Gehrensee im Alter von 4,75 Monaten. Sie wurde (wird) mit "Wolfsblut" gefüttert.

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Das Zufüttern von Fleisch ist bei Fertigfuttermitteln unangebracht. Durch den hohen Phosphorgehalt des Fleisches wird das Phosphor- Kalziumverhältnis im Futter negativ beeinflusst.
Trotzdem scheint Abwechslung in der Fütterung notwendig zu sein. Kleine und mittlere Hunderassen werden meist wesentlich abwechslungsreicher als Doggen gefüttert und haben dadurch kaum gesundheitliche Probleme.
Das Optimum, also ein frisches, nicht einseitiges Futter mit einem optimalen Kalzium- Phosphorverhältnis erfordert einige Sachkenntnis. Anfänger sind hier in der Regel überfordert.

Die Deutschen Doggen vom Gehrensee werden wie folgt gefüttert:

Aufzucht junger Doggen:

In der Aufzucht verwenden wir ein Trockenfuttermittel in Premiumqualität, das speziell für die Aufzucht von großen Rassen konzipiert wurde. Dadurch wird ein gleichmäßiges, nicht zu schnelles Wachstum gewährleistet. (Hinweise)

Ernährung ausgewachsener Doggen:

Trotz sehr guter Erfahrungen mit einem sehr hochwertigen Trockenfuttermittel wird bei einer geringen Doggenzahl von bis zu zwei Deutschen Doggen auf frisches, herkömmliches Futter umgestellt. Wir achten darauf, dass unser Futter aus Bestandteilen zusammengesetzt ist, die nach den Richtlinien für die menschliche Ernährung kontrolliert werden. Das klingt im ersten Moment übertrieben, wer sich aber einmal mit tierischen Nebenprodukten aus der Tierkörperverwertung beschäftigt hat weiß was gemeint ist. Anliegen ist es, das durch Zucht entwickelte stabile Immunsystem bis ins hohe Doggenalter zu erhalten.
Zubereitung: Das Futter wird wegen der besseren Verdaulichkeit immer gekocht gegeben. Das Fleisch wird nur leicht angekocht, die Möhren müssen weich gekocht sein, Haferflocken oder Nudeln quellen nach dem Ankochen von allein weiter.

Sehr oft wird behauptet, dass es nicht möglich ist Eigenfuttermischungen genau zu dosieren. In Zusammenarbeit mit dem Tierarzt sind die Ergebnisse durch Frischfutter bei uns wesentlich besser als mit dem manchmal lange gelagerten Spezialtrockenfutter aus dem Fachgeschäft. Der Preis ist nahezu gleich. Die Blutwerte unserer Doggen waren immer optimal. Verdauungsstörungen waren bisher kein Thema.

Fuetterung

1. Fleisch (60%), etwa 1,2 Kilogramm pro Tag als Eiweißversorgung:

Als Fleischzusatz bestellen wir frisches Rindfleisch z.B. Muskelfleisch, Herz, Nieren, Lunge, Pansen u. Stichfleisch von kontrollierten Rindern.
In unregelmäßigen Abständen wird auch Hammelfleisch und Hirschfleisch gegeben.

Das Fleisch bekommen wir tief gekühlt und nach Bedarf in Portionen zugeschnitten.
Fleisch

2. Kohlenhydrate (30%)

Hier verwenden wir Haferflocken, aber auch Eiernudeln und Reis.
Wird auf die Masse der Dogge wertgelegt, setzen Nudeln definitiv besser an als Haferflocken.
Der athletische Körperbau wird mehr vom Eiweiß, also vom Fleisch begünstigt als von Kohlenhydraten.
Man kann mehr oder weniger über das Verhältnis von Eiweis und Kohlenhydraten den Körperbau der Dogge beeinflussen.
Nudeln

3. Gemüse (10%)

Als Gemüse bieten sich Möhren besonders an. Diese sollten geschnitten und leicht angekocht sein. Moehren

4. Vitamine

Da Möhren allein nicht ausreichen um eine vollständige Vitaminversorgung zu gewährleisten und Doggen Gemüse nicht immer als sehr schmackhaft betrachten, geben wir als Ergänzung zwei Tabletten eines ausgeglichenen Multivitaminpräparates dazu. Die Dosierung insbesondere von Vitamin D ist nicht ganz unwichtig, kann aber nur grob geschätzt werden, da im Futter bereits Vitamine enthalten sind. Meyer/Zentek empfehlen pro kg Körpermasse 75-100 IE Vitamin A und 10 IE Vitamin D. Die Werte sind in der Wachstumsphase zu verdoppeln. Vitamine

5. Mineralien:

Die Mineralstoffversorgung ist sehr wichtig und darf nicht vergessen werden. Da Fleisch immer sehr viel Phosphor enthält, wird ein Mineralstoffgemisch mit einem hohen Kalziumgehalt benötigt. In der Regel sind die handelsüblichen Angebote aus den Zooläden hierfür nicht geeignet. Hier handelt es sich meist um Mineralstoffgemische, die den Grundbedarf an Mineralien verbessern, nicht aber einen erhöhten Phosphoranteil im Fleisch durch hohe Kalziumgaben wieder ins richtige Verhältnis bringen. Als Mineralstoffergänzung kann man verwenden: "frubiase calcium forte 500", "Calcium AL 1000 Brausetabletten". Grundlage dafür ist die Untersuchung des Kalzium- Phosphorverhälnisses im Blut. Auf Grund mehrerer Blutuntersuchungen an verschiedenen Doggen verwenden wir in bestimmten Fällen "frubiase calcium forte 500" (10 ml=500 mg Calciumgluconat + 350 mg Calciumlactat + Vitamin D). Da dieses Präparat rezeptpflichtig ist, sind wir zu anderen Mitteln übergegangen. Mit "Calcium AL 1000 Brause- o. Kautabletten" (1000 mg Calciumcarbonat) oder handelsüblichen Nahrungsergänzungsmitteln gleicher Zusammensetzung und gleicher Dosierung haben wir ähnlich gute Ergebnisse erzielt. Man sollte aber eine mäßige Vitamin-D Versorgung im Auge behalten, da Vitamin D die Aufnahme von Kalzium fördert. Mit anderen Worten, ohne ein Multivitaminpräparat geht es nicht. Kalzium

6. Kalzium/Phosphorverhältnis

Eine natürliche Kalziumversorgung erfolgt durch Knochen. Zuviel ist aber auch hier ungesund. Zum Beispiel wird der Kot durch sehr viele Kalbsbrustkochen weiß und hart. Hinzu kommt, dass Knochen neben Kalzium auch Phosphor enthalten und damit ein optimales Kalzium- Phosphorverhältnis nicht gegeben ist.

Hinsichtlich des Kalzium- / Phosphorverhältnisses gehen die Meinungen beträchtlich auseinander. Eine alte Lehrmeinung besagt 2:1. Also doppelt soviel Kalzium wie Phosphor. In vielen Veröffentlichungen wird aber ein Kalzium- Phosphorverhältnis von 1,2:1 angegeben. Es wird aber grundsätzlich erst nach einer Blutuntersuchung entschieden ob und wie viel Kalzium gegeben wird. Die optimale Kalziumversorgung, sollte man besonders in der Wachstumsphase sehr ernst nehmen. Eine lebenslängliche Arthrose (Gelenkabnutzung) könnte die Folge sein.

Kontrolle durch Blutuntersuchung

Meinen Welpenkäufern empfehle ich grundsätzlich zwischen dem 3. und 4. Lebensmonat das Kalzium-Phosphor-Verhältnis im Blut bestimmen zu lassen. Folgende Referenzwerte werden für wachsende Hundewelpen vorgegeben: Kalzium ~3,25 mmol/l und Phospor ~2,81 mmol/l. Für erwachsene Hunde gelten deutlich niedrigere Referenzwerte: Kalzium 2,3-3,0 mmol/l und Phospor 0,7-1,6 mmol/l Der Wert für alk. Phosphatase wird bei erwachsenen Hunden mit weniger als 147 U/L angegeben. Bei Welpen kann dieser Wert bis über 3x höher sein. (Quelle:laboklin.de) Ein Überschuss an Phosphor kann die Aufnahme von Kalzium beeinträchtigen. Probleme wie zum Beispiel eine mangelnde Knochenstabilität mit allen negativen Auswirkungen können die Folge sein. Auch eine chronische Nierenentzündung ist möglich.


7. Fütterung der Mutterhündin nach dem Werfen, Fütterung nach einer Operation o. bei akuten Erkrankungen

Unsere Mutterhündinnen nehmen nach dem Werfen kein Trockenfutter an. Um sie schnell wieder aufzubauen wird ein spezielles Diätfutter selbst hergestellt.
Das gleiche Futter wird bei akuten Erkrankungen oder nach Operationen gegeben.
In sehr kritischen Phasen fressen die Doggen nur sehr wenig oder gar nicht. Das gilt insbesondere bei der Gabe von Trockenfuttermitteln.
Damit das Immunsystem arbeiten kann wird aber Energie benötigt. Jahrzehnte lange Erfahrungen haben gezeigt, dass Hühnerfleisch und Hühnerbrühe immer angenommen werden. Damit kann man seine geliebte Dogge über sehr kritische Phasen bringen.
Beim Diätfutter als Vollration wird Rindfleisch durch Hähnchenfleisch ersetzt,
die Haferflocken werden durch Natur-Reis und später durch Nudeln ausgetauscht,
die Möhren werden in gleicher Menge weiter gegeben,
die Kalzium und Vitamingaben werden bei säugenden Hündinnen erhöht.
Besonders in der ersten Zeit nach dem Werfen akzeptieren unsere Mutterhündinnen hauptsächlich Hähnchenfleisch, aber auch Hühnerbrühe.


8. Fütterung von Deutschen Doggen im Seniorenalter.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es im Alter von bis zu 10 Jahren bei unseren Zuchthündinnnen keine Besonderheiten in der Fütterung zu berücksichtigen gab.
Im Alter von 10-12 Jahren musste unsere Gina wieder auf Trockenfuttermittel umgestellt werden. Der Fettgehalt unseres selbsthergestellten Futtermittels war zu gering. Wir haben mit sehr guten Erfolg "Royal Canin Giant Adult" (Fettgehalt 20%) und mit guten Erfolg "Royal Canin Great Dane Adult" (Fettgehalt 25%) verwendet.
"Giant Adult" hat sich aber bei uns wegen des höheren Proteingehaltes und des etwas geringeren Fettgehaltes besser bewährt.
Beide Futtermittel bestehen aus harten Brocken die von uns mit Wasser eingeweicht werden. Unsere Doggen haben die Brocken zu wenig zerkaut. Das Futter lag im trockenen Zustand sehr lange unverdaut im Magen.


9. Kosten

An einem Tag frisst eine Dogge bis zu 1kg Trockenfutter. Die Futtermenge hängt allerdings sehr stark der Zusammensetzung des Futters, von der Haltung, aber auch von der Veranlagung der Dogge ab. Legt man auf Qualität wert, so kosten 15kg Markenfutter für große Rassen in der Aufzucht zwischen 60 u. 83 €.
Im Monat werden 2 Tüten benötigt.

Selbst hergestelltes Futter hat etwa die gleiche Preislage wie hochwertiges Trockenfutter von Markenherstellern wenn man mageres Muskelfleisch einbezieht. Unser Futter ist immer frisch, von hoher Qualität und liefert in den meisten Fällen bessere Ergebnisse als Trockenfutter. Eine Ausnahme ist unsere Seniorhündin Gina, die im Alter von 10-12 Jahren nur mit einem sehr energiereichen Premiumtrockenfuttermittel (Fettgehalt 20-25 %) in Form gehalten werden konnte.
Nur staatlich zugelassene Fleischhändler o. Fleischer sind berechtigt Hundefleisch preiswert direkt vom Schlachthof zu beziehen. Halter von großen Hunderassen sollten deshalb Fleisch beim Großhändler kaufen.

Werden preiswerte Trockenfuttermittel verwendet, so geht der doggentypische Körperbau, also die Substanz, zurück. Die Schultern werden schmaler u. der Hund eleganter. Durch Sparen am Futter wird definitiv ein durch Zucht entwickelter Fortschritt im Körperbau wieder rückgängig gemacht.

Haltungskosten

   
   Wichtige Hinweise:
   
  In der Doggenaufzucht sollte man grundsätzlich nur spezielle Trockenfuttermittel, die für die Aufzucht großer Rassen konzipiert wurden, verwenden.
   
 

Für erwachsene Doggen gibt es zwei Möglichkeiten der Fütterung:

 
entweder
man füttert herkömmlich wie oben beschrieben,

oder
man wählt ein hochwertiges Trockenfutter welches speziell für die Haltung großer Rassen konzipiert wurde.

Doggen, die herkömmlich wie oben beschrieben gefüttert werden, nehmen deutlich weniger zusätzliches Wasser auf.

In der Aufzucht soll die Dogge schlank gehalten werden. Es ist in dieser Phase besonders wichtig darauf zu achten, dass die junge Dogge bei Spaziergängen keine ungeeigneten Stoffe aus der Umgebung aufnimmt. Dadurch kann es schnell einmal zu Durchfällen kommen.

Trockenfutter ist im eingeweichten Zustand wesentlich verdaulicher als die uneingeweichte Trockensubstanz des Trockenfutters neben der Wasserschale gegeben.
Selbst nur angeweichtes Trockenfütter kann stundenlang im Magen verbleiben, da es scheinbar erst im durchgeweichten Zustand weitertransportiert wird.
Mit schlecht eingeweichtem Futter kann man bei älteren Doggen eine Magendrehung provozieren.
Auch Welpen und Junghunde sollten mehrmals täglich kleine Portionen durchgeweichtes Trockenfutter bekommen.


Eine nicht unwesentliche Rolle hat der Futterneid innerhalb eines Hunderudels.
Hunde im Rudel fressen immer besser als einzeln gehaltene Tiere.

Eine einseitige Fütterung, insbesondere über einen längeren Zeitraum, ist zu vermeiden.

Zu viele Leckereien wirken sich meist negativ aus.

Übergewicht kann besonders während des Wachstums zu schweren Skelettdeformationen führen.

Da Doggen sehr unterschiedlich in Größe und Körperbau sein können und der Futterbedarf stark von der Haltung (Wohnungshaltung - Freilandhaltung) abhängig ist, sind konkrete Angaben über die täglichen Fütterungsmengen in der Wachstumsphase immer etwas problematisch. Der beste Hinweis über den Fütterungsbedarf ist das Abtasten der Rippen. Diese müssen leicht zu fühlen sein.

Um Zahnstein entgegenzuwirken, sind gelegentlich kleinere Rinderknochen oder Kalbsbrustknochen sehr empfehlenswert. (Geringe Knorpelgaben, u.a. auch Rinderkehlköpfe, können die Entwicklung der Gelenke beim Junghund positiv beeinflussen.)

Bei weichen Bändern an den Vorderläufen ist die Zugabe von "Canosan" notwendig. Das Laufen ist einzuschränken. Zusätzlich sollte gegen Würmer behandelt werden.

   
  Geben Sie bitte bis zum 6. Lebensmonat die Tagesfuttermenge in 3 Mahlzeiten, danach in 2 Mahlzeiten.
   
  Füttern Sie, um Virusinfektionen zu vermeiden, kein Schweinefleisch. (Das gilt besonders für Wildschweinfleisch.)
   
  Um der lebensgefährlichen Magendrehung entgegenzuwirken, sollte ihre Dogge nach der Fütterung für  etwa 3 h im Haus oder Zwinger bleiben und nicht springen oder toben.
Ein Treppensteigen kann bei älteren Doggen mit vollem Magen direkt zur Magendrehung führen. Das gilt besonders für das Hinunterlaufen von steilen Stufen.
   
  Lassen Sie kein Futter stehen. Dadurch werden schlechte Fresser erzogen.
   
  Bei Deutschen Doggen hat es sich bewährt den Futternapf etwas erhöht zu positionieren.
Ein tiefes Bücken beim Fressen kann bei älteren Doggen die gleiche Wirkung haben wie das Herunterlaufen von Treppen mit vollem Magen.
   
  Trockenfutter  sollte nicht mit kochendem Wasser aufbereitet werden. Etwa 30 Grad/Celsius sind ausreichend. Wertvolle Inhaltsstoffe werden somit geschont. Man sollte eine Einweichzeit bei Trockenfutter von etwa 2 Stunden einkalkulieren.
   
  Um eine ausgewogenes Phosphor- Kalziumverhältnis zu garantieren sind mehrere Blutuntersuchungen zwischen dem 3. u. 8. Lebensmonat, aber auch später, notwendig. Überlagertes Futter hat weniger Vitamine. Es kann dadurch zu einer schlechten Aufnahme des Kalziums kommen.

Hinweis zu Katzenfutter:
Es kann vorkommen, dass Doggen unbeaufsichtigtes Katzenfutter zu sich nehmen.
So etwas sollte man strikt unterbinden. Im industriell gefertigten Katzenfutter sind Lockstoffe auf die auch Hunde reagieren.
Probleme mit dem Fressen könnten die Folge sein.
   
  Hinweis zu BARF:
Bei Fütterung von Rohfleisch sollte man sicher sein, dass es nur von absolut gesunden Rindern kommt. Das Risiko der Übertragung einer Infektion ist beim BARFen immer gegeben.
Vom BARFen innerhalb der Wachstumsphase der Dogge ist dringend abzuraten.
In dieser kritischen Phase sollte man sich ausschließlich auf das verlassen, was sich bewährt hat.
 
  Hinweis zu BSE:
Durch BSE werden keine Bestandteile von Rinderköpfen angeboten. Da die Inkubationszeit bei BSE sehr hoch ist, besteht keine direkte Gefahr für unsere Hunde. Man sollte aber trotzdem nur Rindfleisch von kontrollierten Rindern kaufen.
 
  Tierische Nebenprodukte:
In Trockenfuttermitteln werden neben dem angegebenen Fleisch (Geflügel, Lamm o. ä.) auch tierische Nebenprodukte verwendet.
Bitte bedenken Sie, dass zu den tierischen Nebenprodukten auch komplette Tiere aus der Tierkörperverwertung gerechnet werden. Diese können unter Umständen sehr stark mit Medikamenten belastet sein.


Günter Dießel © Nachdruck und Übernahme, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors.

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Empfohlene Literatur:

Hunde richtig füttern - Jürgen Zentek