Hunderennen - Agility - Schwimmen
 
Hunderennen: 
Um der Lauffreudigkeit unserer Doggen nachzukommen nahm Hugo vom Gehrensee am Hunderennen auf einem Berliner Hundeplatz teil. 
Die großen Rassen liefen über eine Distanz von 50m einzeln gegen die Uhr. Mit einem lockeren Lauf in einer Zeit von 6,6 Sekunden machte unsere Deutsche Dogge eine "bella Figura". Eine schnellere Zeit wäre zwar möglich gewesen, in diesem Fall ging es für alle aber mehr um den Spass an der Sache. Beim kommerziellen, professionellen Hunderennen wird definitiv ganz anders an die Sache herangegangen.
 
Deutsche Doggen vom Gehrensee Hunderennen
   
In der Regel wird von Deutschen Doggen eine Teilnahme an Leistungswettbewerben dieser Art nicht erwartet.
Durch unsere Zucht auf Vitälität und Gesundheit verbesserten sich allerdings gleichzeitig auch Eigenschaften wie Bewegungsfreude, Aufgeschlossenheit und Leistungsbereitschaft.   
Eine große Hunderasse sollte meiner Meinung nach nicht nur durch ihr Körpervolumen beeindrucken, sondern gleichberechtigt auch an kleinen Wettbewerben mit anderen Hunderassen oder Mischlingen zusammen teilnehmen können. Ein Hunderennen eignet sich für gut veranlagte Doggen als Freizeitspass sehr gut.
Hugo vom Gehrensee wurde für das Rennen nicht trainiert. Lediglich zwei kurze Probeläufe entschieden über die Teilnahme an der Veranstaltung.
 
Agility:
Die noch junge Hundesportart Agilitiy wird als fehlerfreie Bewältigung einer Hindernisstrecke in einer vorgegebenen Zeit definiert.
Der Agilityparcour besteht aus mehreren Hürden, Laufsteg, Tisch, Tunnel, Weitsprung, Wippe, A-Wand, Reifen und Slalom.
Die Bewältigung eines solchen Parcours ist im Gegensatz zum Hunderennen nicht ohne Training möglich. Da viele Sprünge verlangt werden halte ich ein derartiges Training für große, schwere Rassen aus gesundheitlichen Gründen für nicht ganz unproblematisch.
Hier ein Link um gesundheitliche Risiken beim Agility zu verdeutlichen: - Gesundheitliche Probleme -
 
Schwimmen: 
Aus gesundheitlicher Sicht ist für große Rassen das Schwimmen als Freizeitspass und manchmal auch als Therapie wesentlich besser geeignet.
Leider schwimmen nur sehr wenige Deutsche Doggen. Die meisten Doggen gehen nur bis zum Bauch ins Wasser. Hier ist wesensmäßig ein echter züchterischer Nachholebedarf. Schwimmen spielt weder in der Zucht, noch im deutschen Hundesport irgendeine Rolle.
Eigene Erfahrungen bestätigen immer wieder, dass die Erhöhung der Selbstsicherheit unserer Doggen durch Zucht noch nicht direkt zum Schwimmen führt.
Die Zucht bildet allerdings eine wesentliche Grundlage für solche Fähigkeiten. Hier ist Wesensstärke und Selbstsicherheit gefragt.
Sehr entscheidend ist auch ein geschicktes Heranführen an das Medium Wasser durch den Besitzer.
Im Gegensatz zu unseren Doggen haben fast alle Wasserhunde, die für die Jagd und in der Fischerei eingesetzt werden, ein sehr ausgeprägtes lockiges Fell.
Trotz des kurzen Fells, was einen geringeren Auftrieb zur Folge hat, können auch Deutsche Doggen problemlos schwimmen.

Hier ein Videoclip von Hugo vom Gehrensee beim Schwimmen im Grunewald
 
  (Video: Berlin - Grunewald 2010)  Hugo beim Schwimmen
 
Weitere Hundesportarten:
 
Obedience, die hohe Schule der Unterordnung sollte empfohlen werden. (Prüfungsordnung)
Eine Vorstufe für Obedience ist die Begleithundeprüfung. (Prüfungsordnung)
 
Fährtenarbeit: Hierfür ist die Deutsche Dogge ganz besonders geeignet. Auf Grund ihrer Entwicklungsgeschichte hat die Deutsche Dogge eine hervorragende Nase, insbesondere was das Verfolgen von Spuren anbetrifft.
 
 © by Dipl.Päd. G.Dießel / Nachdruck u. Übernahme, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors

.

.