zum Inhaltsverzeichnis

Jeanni Sehr geehrter Herr Dießel,

Ihre Feststellung, daß man die Deutsche Dogge als Begleithund halten sollte, halten wir für absolut richtig.

Wir haben seit gut acht Jahren unsere schwarze Dogge. (eine nicht ganz reinrassige, gemischt mit einem Viertel Mastiff) Sie lebt als voll integriertes Familienmitglied mit uns und begleitet uns soweit es geht überall hin. Sie kennt die öffentlichen Verkehrsmittel, fährt gern Auto, steigt in jeden Fahrstuhl. Ebenso sind ihr Einkaufszentren und die unterschiedlichsten Läden bekannt. Da sie alle Grundkommandos kennt, ist sie noch nirgends unangenehm (abgesehen von ihrer Größe) aufgefallen.

Die Nachteile einer Dogge als Begleithund sind allerdings, daß die Größe des Hundes öfters hinderlich sein kann, man fällt ständig auf und viele Mitmenschen reagieren negativ auf die Anwesenheit einer Dogge.

Kleinere Hunde sind sicherlich praktischer als Begleiter aber gerade die sensible Dogge möchte ständig mit ihrer Familie zusammen sein. Als reines Statusobjekt für Haus und Garten sind sie einfach zu schade.

Sofern eine Dogge gut erzogen, sozialisiert und mit der Umwelt auch außerhalb von Haus und Garten vertraut gemacht wurde, ist sie ein angenehmer Begleiter.

Wir hoffen, daß unsere Hündin uns noch wenigstens 1-2 Jahre begleiten kann. Danach werden wir uns wohl wieder nach einem Hund gleicher Rasse umsehen.

MfG

Maike + Manfred Lehmann, Hamburg